Gesichtserkennung/Fingerabdruck zur Verhinderung unbefugter Bedienung?
I. Kerntechnologieanwendungen und -prinzipien
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Technische Mittel |
Prinzipbeschreibung |
Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (TSG 81-2022) |
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Gesichtserkennung |
Das Gerät erfasst die Gesichtszüge des Bedieners mithilfe einer Kamera und vergleicht sie in Echtzeit mit den Daten zertifizierter Bediener in der Datenbank. Das Gerät kann erst nach erfolgreichem Abgleich gestartet werden. |
Artikel 4.1: Die Bediener müssen ein spezielles Gerätebedienerzertifikat erwerben. |
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Fingerabdruckschlüssel |
Vor der Inbetriebnahme des Geräts muss der Bediener seine Identität per Fingerabdruck bestätigen. Die Fingerabdruckinformationen sind mit der Zertifikatsnummer des Bedieners verknüpft. |
Artikel 4.2: Die Nutzereinheit richtet ein System von Verantwortlichkeiten für die einzelnen Posten ein. |
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Elektronisches Flottenmanagementsystem (FMS) |
Es integriert Positions-, Sensor- und Identitätserkennungsdaten, um Fahrzeugstatus, Bediener, Betriebszeit und Anomalien in Echtzeit zu erfassen. |
Artikel 4.2: Die Anwendereinheit muss eine technische Dokumentation zur Gerätesicherheit erstellen. S. |
II. Anwendungsszenarien und Implementierungsprozess
1. Strenge Autorisierung für den Startvorgang – Verhinderung unautorisierten Betriebs
Datenbindung: Im Backend des FMS-Systems ist jedes Gerät (z. B. ein Gabelstapler) mit den Gesichts-/Fingerabdruckdaten eines autorisierten (zertifizierten) Bedieners verknüpft.
Startvorgang: Nach dem Einsteigen in das Fahrzeug muss sich der Fahrer zunächst einer Gesichts-/Fingerabdruckerkennung unterziehen.
Das System vergleicht die Identitätsinformationen in Echtzeit.
Erfolgreicher Vergleich: Die Fahrzeugstartberechtigung wird erteilt, das Gerät wird entsperrt und die Identität des Bedieners sowie die Startzeit werden protokolliert.
Fehlgeschlagener Vergleich (Nicht lizenziert/Nicht autorisiert): Das Fahrzeug weigert sich zu starten und sendet sofort eine Alarmmeldung an das Sicherheitsmanagementpersonal.
2. Überwachung des Personals während der Schicht – Verhinderung unautorisierter Übergaben
Kontinuierliche Identitätsprüfung: Das System kann so eingestellt werden, dass es während des Betriebs in regelmäßigen Abständen (z. B. alle 30 Minuten) eine Anwesenheitsprüfung durchführt. Verlässt der Bediener seinen Platz oder ändert sich das Gesicht vor der Kamera, wird eine zusätzliche Identitätsprüfung ausgelöst.
Ungewöhnliche Motorabschaltung: Wenn das Gerät von nicht autorisiertem Personal bedient oder gestartet wird, ohne den im System vorgesehenen "Schichtübergabe"-Prozess zu befolgen, löst das Fahrzeug automatisch eine restriktive Motorabschaltung oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus.
3. Maßnahmen gegen Müdigkeit am Steuer und Verstöße
Ermüdungserkennung: Das Gesichtserkennungssystem überwacht gleichzeitig Gesichtsausdruck und Augenstatus. Erkennt es Anzeichen von Ermüdung wie übermäßiges Gähnen oder häufiges Augenschließen, löst es einen Alarm aus und fordert den Bediener zu einer Pause auf oder verlangt eine Ablösung.
Geschwindigkeitsüberschreitung/Bereichsbeschränkung: Durch die Kombination von Identitätserkennung mit bordeigenen GPS-Sensoren und der Möglichkeit, dass ein autorisierter Fahrer in einem nicht autorisierten Bereich fährt oder die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet, auf der Grundlage seiner Identitätsstufe geeignete Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung oder Sperrung ergreift.
III. Einhaltung der TSG 81-2022 und anderer regulatorischer Anforderungen Die Anwendung der Gesichtserkennungs-/Fingerabdrucktechnologie adressiert direkt zentrale Schwachstellen der Sicherheitsvorschriften:
Identitätsrückverfolgbarkeit: Jeder Vorgang verfügt über einen genauen Zeitstempel, eine Gerätenummer und einen Datensatz zur Bedieneridentität, wodurch die Anforderungen für die Erstellung sicherheitstechnischer Dokumentationen vollständig erfüllt werden.
Obligatorische Zugangskontrolle: Das System implementiert eine Zugangskontrolle auf physischer Ebene, umgeht subjektive menschliche Beurteilungen und macht „Fahren ohne Führerschein“ von „möglich“ zu „technisch unmöglich“.
Klare Sicherheitsverantwortung: Die Betriebsdaten definieren eindeutig die für jeden Vorgang verantwortliche Partei und erleichtern so die Unfallanalyse und die Rechenschaftspflicht.
IV. Herausforderungen und Empfehlungen bei der Umsetzung
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Herausforderungen |
Gegenmaßnahmen |
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Umwelteinflüsse |
Wählen Sie industrietaugliche Identifikationsgeräte mit hohem Schutzgrad (IP65 oder höher), um eine genaue Identifizierung auch in staubigen, hellen und vibrationsbehafteten Umgebungen zu gewährleisten. |
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Tragen von Masken/Helmen |
Es nutzt fortschrittliche Lebenderkennungsalgorithmen und multimodale Erkennung (wie Gesicht + Fingerabdruck), um eine genaue Identifizierung auch beim Tragen einer Maske zu gewährleisten. |
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Datenschutz |
Die gesammelten und gespeicherten Daten müssen verschlüsselt werden und den einschlägigen nationalen Datenschutzbestimmungen strikt entsprechen. Sie dürfen nur für Zwecke des Sicherheitsmanagements verwendet werden. |
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Systemkompatibilität |
Stellen Sie sicher, dass das neue Identifikationssystem über eine API mit den bestehenden FMS-, ERP- und anderen Managementsystemen im Werk kompatibel ist, um Datenaustausch und eine einheitliche Terminplanung zu ermöglichen. |
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